11.11.2004:
Der 11. November
Der 11. November ist nicht nur der Tag an dem alle männlichen Bürger die Martin heißen ihren Namenstag feiern, sondern auch ein Tag, der den Kleinkindern gehört, an dem man bei Umzügen mit bunten Lampios, und Martinsfeiern, überwiegend in den Gotteshäusern, an Martin von Tours, Bischof von Tours seit 371, erinnert. Martin von Tours war einmal Soldat und als solcher seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte, Einsiedler wurde, nach 360 die ersten großen zönobitischen Klöster des Abendslandes gründete, die Überreste des Heidentums und die "Arianer" bekämpfte und als Schutzheiliger des Fränkischen Reiches galt.In der heutigen Zeit wird der Martinstag mit Martinsfeiern begangen.
Auch die Kinder des Kindergartens St. Erhard feierten in der Kirche St. Erhard den Martinstag.

Mit ihren bunten Gewändern und den leuchtenden Lampions ging es in die Kirche, wo sie Pfarrer Claus Jendrysik bereits erwartete und sie, wie auch die vielen anwesenden Eltern und Angehörigen, begrüßte. Die vielen bunten Kostüme der Kleinen mit ihren schönen Laternen boten ein einmaliges farbenprächtiges Altarbild. Die Kinder im Altarraum und in den ersten Bänken war eine Bereicherung des Gotteshauses auch deshalb, als Jesus einmal in seinen Predigten sagte: "Lasset die Kleinen zu mir kommen".
Von der Kindergartenleiterin Maria Tremmel mit ihrem Team und den Mitgliedern des Elternbeirates war ein schönes Programm für diese Feier zusammengestellt worden.
Mit dem Lied " Hoch über uns die Sterne, die strahlen durch die Nacht" begann die Martinsfeier. "Wieder leuchten bunte Lichter" war das Gedicht, das von einigen Kindern vorgetragen wurde. Danach spielten die Kinder die "Martinslegende" bei der ein als Ritter verkleideter Junge mit einem Bettler seinen Mantel teilte und es folgende das Lied " St. Martin ritt durch Schnee und Wind". Pfarrer Jendrysik sprach anschließend die begleitenden Worte zum Dia-Vortrag, der die Martinslegende erzählte. Die Vorschulkinder führten danach einen Laternentanz auf.
Nach den gemeinsam gesprochenen Fürbitten gab es ein darstellendes Spiel mit Spielzeug, Brot, Wärme und Licht mit dem Refrain - Last und miteinander teilen, dass dann jeder etwas hat, denn dann werden auf der Erde alle Menschen wieder satt - erfreuten die Kleinen die Zuhörer und gemeinsam betete man das "Vater unser". Nach dem Gedicht "Zündet die Laternen an, dass sie jeder sehen kann, wenn wir mit der Laterne geh`n, dann wird die Straße bunt und schön" von allen Kindern vorgetragen wurde, spendete Pfarrer Jendrysik allen Anwesenden den Segen und mit dem Lied "Wir halten die Laterne und schauen in das Licht" zogen die Kleinen aus der Kirche und der aufgestellte Zug bewegte sich Richtung Kindergarten wo die Kinder von den Mitgliedern des Elternbeirats bewirtet wurden. Bei gebackenen Martinsgänsen, Bratwurstsemmeln und dazu einen Kinderpunsch, und für die Eltern und Angehörigen Glühwein, fand die Martinsfeier ihr Ende. Bei all den guten angebotenen Sachen hatte man die Qual bei der Wahl.
Eine solch schön gestaltete Martinsfeier in der Pfarrkirche und anschließend im Kindergarten bedarf umfangreicher Vorbereitungen. Für die vielen freiwillig geleisteten Stunden in der Freizeit gilt der Dank der Kindergartenleiterin Maria Tremmel mit ihren Betreuerinnen und dem engagierten Elternbeirat.